Der Zusammenhang von Sonnenhöhe und Jahreszeiten

Leicht verständliche Erklärung, warum sich Sonnenhöchststand und Tageslänge mit den Jahreszeiten ändern.

Was ist der Sonnenhöchststand?

Der Sonnenhöchststand ist die Höhe der Sonne, wenn sie im Tagesverlauf am höchsten steht (genau im Süden). Je größer dieser Wert, desto steiler fällt das Sonnenlicht ein, desto stärker ist es und desto länger ist auch der Tag.

Warum er sich mit den Jahreszeiten ändert

Weil die Rotationsachse der Erde geneigt ist, ändert sich die Deklination der Sonne selbst am gleichen Breitengrad je nach Jahreszeit. Im Sommer ist der Sonnenhöchststand hoch und der Tag lang, im Winter niedrig und kurz.

  • Sommer-Sonnenwende: auf der Nordhalbkugel höchster Sonnenhöchststand, längster Tag
  • Winter-Sonnenwende: auf der Nordhalbkugel niedrigster Sonnenhöchststand, kürzester Tag
  • Tagundnachtgleichen: Tag und Nacht sind nahezu gleich lang

Der Einfluss des Breitengrads

Am Äquator sind die Unterschiede der Tageslänge zwischen den Jahreszeiten gering, in höheren Breiten werden sie jedoch größer. Diesen Unterschied können Sie in der saisonalen Tabelle auf den Stadtdetailseiten direkt vergleichen.

Der Sonnenhöchststand wird auch für die Neigung von Solarpaneelen und die Planung der Belichtung von Gebäuden genutzt.
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