Warum entstehen weiße Nächte und Polarnacht?

Das Prinzip der Phänomene, bei denen in hohen Breiten die Sonne nicht untergeht oder nicht aufgeht.

Wegen der Achsneigung

Die Rotationsachse der Erde ist gegenüber der Bahnebene um etwa 23,4° geneigt. Dadurch steht die Sonne in Gebieten mit hohem Breitengrad je nach Jahreszeit den ganzen Tag über dem Horizont oder den ganzen Tag darunter.

Weiße Nächte und Polarnacht

  • Weiße Nächte (Mitternachtssonne): Im Sommer sinkt die Sonne in hohen Breiten nicht unter den Horizont, sodass es auch nachts hell ist.
  • Polarnacht (Polar Night): Im Winter steigt die Sonne umgekehrt nicht über den Horizont, sodass es auch tagsüber dunkel ist.

Wo kann man das sehen?

Sie treten nördlich des Polarkreises (ab 66,5° Breite) und südlich des südlichen Polarkreises auf. Der Norden Norwegens, Islands und Finnlands ist für die weißen Nächte berühmt.

Wenn an einem Datum kein Sonnenauf- oder -untergang stattfindet, weist dieser Rechner auf weiße Nächte oder Polarnacht hin. Prüfen Sie das direkt in der Tabelle zu Sommer- und Winter-Sonnenwende von Städten in hohen Breiten.
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